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Wie alles begann

Der Sperrmüllhaufen auf dem
mit Girsch bewachsenen Hügel. 
Als ich den Garten übernahm, war er noch völlig ungepflegt. Die Vorbesitzer hatten zwar einen tollen Weg angelegt und einige tolle Ideen gehabt, doch fehlte es wohl an Zeit, um alles zu pflegen.

Der Rasen war hoch gewachsen, überall waren Waschbetonplatten und Sperrmüll verteilt. Um Herr der Lage zu werden, räumte ich die Hütte aus und sammelte alles an einem Platz. Mit viel Hilfe habe ich alles Unbrauchbare in einen Anhänger geladen und zu einer Sammelstelle gebracht. Die ganze Entsorgung hat mich nicht einmal 30,- Euro gekostet. Nachdem der Garten müllfrei war, konnte ich anfangen etwas zu bewegen.
So entstand gleich zu Anfang das große Hochbeet. Um so ein großes Hochbeet füllen zu können, habe ich den groben Heckenschnitt nach unten ins Beet geworfen. Obenauf kam eine ordentliche Schicht Erde von einer Erhöhung im Garten und dann noch viel, viel frische Erde.

Hinter dem Baum ist die neue Rasenfläche.
Der Rasen wurde immer gut bewässert.

Dort wo sich vorher der Müllhaufen befand, entstand mit einiger Arbeit eine neue schöne gerade Rasenfläche, auf der ich neuen Rasen säte und dieses dann ausreichend bewässerte.

Der Anfang war damit gemacht!

Das Blumenbeet im neuen Look


Nachdem wir letzte Woche schon ordentlich fleißig waren, habe ich mich Anfang der Woche daran gemacht nun auch den Rest unseres Beetes vom Unkraut zu befreien.

Auch wenn es ein eher kleines Beet ist, machte uns so manche Wurzel ordentlich zu schaffen. Tief und widerspenstig hatten ein paar Gewächse ihre Wurzeln in die Erde gegraben. Um sich aber auf ewig von den ungeliebten Gästen zu trennen, ist hier ordentliches Arbeiten gefragt.

Es wurde also gerupft, geschnitten, gebuddelt, bis ich am Ende glücklich uns zufrieden vor dem kargen Beet stand. Um unsere Arbeit zu perfektionieren, habe ich dann noch die fehlende Abgrenzung geschaffen. Da das Beet auf der Seite zu unserer Gartenhütte abschüssig liegt, häufte sich dort immer wieder die Erde an. Zudem hatten wir Sorge, dass der nächste Regenschauer die Erde vom Beet hinunter schwemmt.

Mit einem Spaten habe ich eine tiefe Rinne gegraben, in die ich dann die halben Betonplatten hineingestellt habe. Die Erde, die ich zuvor weggeschaufelt hatte, wurde nun zurück an ihren Platz geschafft, dort hält sie nun die Betonplatten an ihrem Platz.

Die Beet-Begrenzung ist noch vor dem Sonnenuntergang fertig geworden.

Ich gebe zu, es bedarf noch viel Fantasie, aber ich freu mich schon jetzt auf den Moment, wenn ich mit den anderen zwei Gartenpiraten in unserm Garten, vor unserer Hütte sitze und in unser blühendes Blumenbeet gucken kann.

Und hier die neue Beetabgrenzung noch mal im Hellen :-)


Der neue Geräteschuppen


So sieht der neue Geräteschuppen
nun fertig aus.
Bevor es soweit kommen konnte, haben wir uns rat für die Planung geholt. 
Wir entschieden uns, den alten Schuppen abzureißen und den neuen direkt an unser Gartenhäuschen zu bauen, um so möglichst gut den Platz im Garten nutzen zu können.

Für die Vorbereitung haben wir den Boden, am zukünftigen Standort, vom Mutterboden befreit, um einen guten Untergrund für die Waschbetonplatten zu schaffen. Für den Untergrund hierfür bilden eine Schicht Kieselsteine und Kies. 

Für die Vorbereitung haben
 wir Waschbetonplatten verlegt. 
Nach einigen Überlegungen und weiteren Ratschlägen haben wir uns für eine Holzhütte entschiednen. Mit einer Einkaufsliste bewaffnet stürmten wir den Baummarkt und kamen mit einem Einkaufswagen voll mit Kanthölzern, Schalbrettern, Profilbrettern, Hülsen, Dachpappe, jeder Menge Schrauben, einer Tür und einem Fenster wieder heraus. Bevor es nun an den Bau ging, behandelten wir das Holz mit Lasur, um das Holz witterungsbeständig zu machen.


Nachdem wir das Material beschafft und vorbereitet
haben konnte es dann auch schon losgehen. 

Als erstes bauten wir einen Rahmen aus dem Kantholz und bezogen eine Dampfsperre darauf. Das Profilholz konnte, als der Rahmen noch am Boden lag, ganz einfach angeschraubt werden. So entstand die große Außenwand. Wir steckten die Wand in die vorbereiteten Hülsen. So konnten wir mit weiterem Kanthölzern die anderen Wände bauen und wieder mit der Folie beziehen. Als die Wände standen, bauten wir die Tür und das Fenster ein. 

Nun fehlt auch nur noch das Dach.
Jetzt fehlte nur noch das Dach. Auf die Querbalken haben wir Dachschalung gelegt und verschraubt. Mit den Schalbrettern haben wir einen schönen Abschluss hinbekommen. Es fehlte nur noch die Dachpappe, die erste Lage Schieferdachpappe wurde auf die Schalung genagelt. Für die zweite Lage wurden dann die Bahnen mit einem Brenner erhitzt. 
Fertig.

Und hier ist das Dach
noch ohne Dachpappe.