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Wie alles begann

Der Sperrmüllhaufen auf dem
mit Girsch bewachsenen Hügel. 
Als ich den Garten übernahm, war er noch völlig ungepflegt. Die Vorbesitzer hatten zwar einen tollen Weg angelegt und einige tolle Ideen gehabt, doch fehlte es wohl an Zeit, um alles zu pflegen.

Der Rasen war hoch gewachsen, überall waren Waschbetonplatten und Sperrmüll verteilt. Um Herr der Lage zu werden, räumte ich die Hütte aus und sammelte alles an einem Platz. Mit viel Hilfe habe ich alles Unbrauchbare in einen Anhänger geladen und zu einer Sammelstelle gebracht. Die ganze Entsorgung hat mich nicht einmal 30,- Euro gekostet. Nachdem der Garten müllfrei war, konnte ich anfangen etwas zu bewegen.
So entstand gleich zu Anfang das große Hochbeet. Um so ein großes Hochbeet füllen zu können, habe ich den groben Heckenschnitt nach unten ins Beet geworfen. Obenauf kam eine ordentliche Schicht Erde von einer Erhöhung im Garten und dann noch viel, viel frische Erde.

Hinter dem Baum ist die neue Rasenfläche.
Der Rasen wurde immer gut bewässert.

Dort wo sich vorher der Müllhaufen befand, entstand mit einiger Arbeit eine neue schöne gerade Rasenfläche, auf der ich neuen Rasen säte und dieses dann ausreichend bewässerte.

Der Anfang war damit gemacht!

Der Blumenzwiebelkauf

Da wir im Frühjahr des nächsten Jahres unseren Garten in einer bunten Farbenpracht erstrahlen lassen möchten, haben wir gestern Blumenzwiebeln gekauft.  Wir sind zu unserem Gartenfachhandel des Vertrauens gefahren und haben uns eingedeckt. Wir  konnten ein paar Schnäppchen schlagen und sind relativ Preiswert davon gekommen. Wer es lieber etwas idyllischer mag, kann Blumenzwiebeln auch gut auf dem Wochenmarkt oder auf einem Bauern- oder Herbstmarkt bekommen.

Es kann gekauft werden, was gefällt. Wir entschieden uns für Krokusse, Schneeglöckchen, Narzissen und Tulpen. Bunt soll es werden, wenn die ersten Sonnenstrahlen, den Garten zum Leben erwecken. Wer besonders lange etwas von den Frühblühern haben will, sollte darauf achten, dass die Blütezeit der Pflanzen im Beet gleich ist.

Blumenzwiebel-Shopping für ein schönes Frühjahr!


Natürlich haben wir dabei auch nicht unseren männlichen Mitstreiter vergessen. Ein paar besonders schöne Blumenzwiebeln wurden ergattert. Welche? Das können wir noch nicht verraten, sonst ist es keine Überraschung mehr. Aber spätestens im Frühling erfahrt ihr mehr. Es darf natürlich schon geraten werden.

Ein kleiner Schatz im Beet

Letzte Woche brachten wir unser Blumenbeet wieder auf vordermann, wie ihr in unserem Eintrag "Das Blumenbeet alias das Unkrautbeet" nachlesen könnt. 
Dabei konnten wir nicht nur unzählige Regenwürmer, Unkraut und alte Blumenzwiebeln aus der Erde ziehen, sondern auch ein paar ganz besondere, sehr seltene sogenannte Küchenutensilien-Pflanzen :-)
Unsere Fundstücke waren zudem noch sehr schöne Exemplare, über die wir uns sehr gefreut haben. Wir werden sie gründlich reinigen und dann kommen sie entweder  als Deko in unsere Gartenlaube, oder finden vielleicht doch tatsächlich noch Verwendung...

Die sehr seltene und nur schwer heranzuziehende Küchenutensilien-Pflanze
Neben dem Fund dieses kleinen Schatzes standen aber auch noch einige harte Arbeiten auf dem Plan. Die Hecke musste zurück geschnitten werden, der Schnitt und das Laub zusammen gehakt werden und der frühe Sonnenuntergang lässt uns immer weniger Zeit nach der Arbeit noch etwas zu schaffen. 
Diese Woche müssen wir aber noch mal ordentlich etwas tun, der ganze Verschnitt muss zum Brennplatz gebracht werden, am Samstag steht die Gemeinschaftsarbeit an und wir haben immer noch keine Tulpen, Narzissen und Schneeglöckchen gepflanzt. Es wird uns also auch im Herbst nicht langweilig werden!

Das Blumenbeet alias das Unkrautbeet

Die Tage werden kürzer und man muss sich ganz schön beeilen, wenn man in der Woche nach der Arbeit noch etwas im Garten schaffen möchte.

Da wir gestern noch einmal mit schönstem Herbstwetter verwöhnt wurden, machten wir uns weiter an die Wintervorbereitungen des Gartens. Auf dem Programm standen Hecke schneiden und das Blumenbeet von Unkraut befreien.

Das Blumenbeet wurde diesen Sommer sehr sporadisch bepflanzt und so durfte wuchern, was im letzten Jahr gepflanzt wurde und sich gegen störrisches Unkraut durchsetzen konnte und ... Unkraut :-) Ach ja und natürlich die schöne Brunnenkresse.
Wir standen also vor jeder Menge Arbeit, vor allem das Unkraut das sich zwischen den Kieselsteinen durchgearbeitet hat, war mühsam herauszuarbeiten.

Das Beet vor lauter Unkraut nicht mehr sehen können

Während in unserer Tonne immer noch Holzreste vom Schuppenabriss vor sich hin brannten, widmeten wir uns dem Blumenbeet und zogen drei große Eimer Unkraut aus der Erde. Ein paar Rosenstöcke ließen wir stehen.

Fleißig bei der Arbeit. Besser als jedes Fitnessstudio und inkl. jeder Menge Frischluft!

Die Dämmerung machte uns leider einen Strich durch die Rechnung und ließ uns nachher nicht mehr erkennen, was wir da nun gerade aus der Erde zogen, aber wir haben jede Menge geschafft und freuen uns nun in den nächsten Tagen zu planen, was wir im nun aufgeräumten Beet gerne pflanzen wollen.

Noch nicht vollendet, aber leider konnten wir nichts mehr sehen und mussten die Arbeiten für den Tag abbrechen.