Posts mit dem Label Anbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Wie alles begann

Der Sperrmüllhaufen auf dem
mit Girsch bewachsenen Hügel. 
Als ich den Garten übernahm, war er noch völlig ungepflegt. Die Vorbesitzer hatten zwar einen tollen Weg angelegt und einige tolle Ideen gehabt, doch fehlte es wohl an Zeit, um alles zu pflegen.

Der Rasen war hoch gewachsen, überall waren Waschbetonplatten und Sperrmüll verteilt. Um Herr der Lage zu werden, räumte ich die Hütte aus und sammelte alles an einem Platz. Mit viel Hilfe habe ich alles Unbrauchbare in einen Anhänger geladen und zu einer Sammelstelle gebracht. Die ganze Entsorgung hat mich nicht einmal 30,- Euro gekostet. Nachdem der Garten müllfrei war, konnte ich anfangen etwas zu bewegen.
So entstand gleich zu Anfang das große Hochbeet. Um so ein großes Hochbeet füllen zu können, habe ich den groben Heckenschnitt nach unten ins Beet geworfen. Obenauf kam eine ordentliche Schicht Erde von einer Erhöhung im Garten und dann noch viel, viel frische Erde.

Hinter dem Baum ist die neue Rasenfläche.
Der Rasen wurde immer gut bewässert.

Dort wo sich vorher der Müllhaufen befand, entstand mit einiger Arbeit eine neue schöne gerade Rasenfläche, auf der ich neuen Rasen säte und dieses dann ausreichend bewässerte.

Der Anfang war damit gemacht!

Schöne rote Bete

Rote Bete ist eines meiner persönliches Beet-Highlights der Ernte 2013! Sehr genügsam und köstlich!

Was die Wenigsten wissen, neben der klassischen roten Bete gibt es auch noch wunderschöne andere Farben der Bete und auch andere Formen, als die klassische Zylinderform.

Wir entschieden uns also dazu der bunten Bete eine Chance zu geben und säten sie Ende April in unser Hochbeet. Im August konnten wir uns über erste Ernteerträge freuen.

Rechts sieht man die einzige "bunte" Bete, die unser Beet hervorgebracht hat.

Die meisten Beten waren wie gewohnt tief rot von innen. Von den ca. zwanzig angepflanzten, schaffte es nur eine Bete zu einer helleren Farbe mit einer weißen Marmorierung. Köstlich waren sie aber alle.

Wir haben sie ganz einfach zubereitet und genossen, indem wir die Beten einfach in Alufolie gewickelt haben und diese für ca. 1 1/2 Stunden bei 180°C in den Backofen legten.
Nach dem Auspacken konnten wir die Haut problemlos abziehen und haben sie mit etwas Kräuterquark im Nu verspeist! Das war lecker!
So lecker, dass keine Beten zum Einlagern geblieben sind...  :-P