Posts mit dem Label Gartenbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gartenbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Wie alles begann

Der Sperrmüllhaufen auf dem
mit Girsch bewachsenen Hügel. 
Als ich den Garten übernahm, war er noch völlig ungepflegt. Die Vorbesitzer hatten zwar einen tollen Weg angelegt und einige tolle Ideen gehabt, doch fehlte es wohl an Zeit, um alles zu pflegen.

Der Rasen war hoch gewachsen, überall waren Waschbetonplatten und Sperrmüll verteilt. Um Herr der Lage zu werden, räumte ich die Hütte aus und sammelte alles an einem Platz. Mit viel Hilfe habe ich alles Unbrauchbare in einen Anhänger geladen und zu einer Sammelstelle gebracht. Die ganze Entsorgung hat mich nicht einmal 30,- Euro gekostet. Nachdem der Garten müllfrei war, konnte ich anfangen etwas zu bewegen.
So entstand gleich zu Anfang das große Hochbeet. Um so ein großes Hochbeet füllen zu können, habe ich den groben Heckenschnitt nach unten ins Beet geworfen. Obenauf kam eine ordentliche Schicht Erde von einer Erhöhung im Garten und dann noch viel, viel frische Erde.

Hinter dem Baum ist die neue Rasenfläche.
Der Rasen wurde immer gut bewässert.

Dort wo sich vorher der Müllhaufen befand, entstand mit einiger Arbeit eine neue schöne gerade Rasenfläche, auf der ich neuen Rasen säte und dieses dann ausreichend bewässerte.

Der Anfang war damit gemacht!

Der neue Geräteschuppen


So sieht der neue Geräteschuppen
nun fertig aus.
Bevor es soweit kommen konnte, haben wir uns rat für die Planung geholt. 
Wir entschieden uns, den alten Schuppen abzureißen und den neuen direkt an unser Gartenhäuschen zu bauen, um so möglichst gut den Platz im Garten nutzen zu können.

Für die Vorbereitung haben wir den Boden, am zukünftigen Standort, vom Mutterboden befreit, um einen guten Untergrund für die Waschbetonplatten zu schaffen. Für den Untergrund hierfür bilden eine Schicht Kieselsteine und Kies. 

Für die Vorbereitung haben
 wir Waschbetonplatten verlegt. 
Nach einigen Überlegungen und weiteren Ratschlägen haben wir uns für eine Holzhütte entschiednen. Mit einer Einkaufsliste bewaffnet stürmten wir den Baummarkt und kamen mit einem Einkaufswagen voll mit Kanthölzern, Schalbrettern, Profilbrettern, Hülsen, Dachpappe, jeder Menge Schrauben, einer Tür und einem Fenster wieder heraus. Bevor es nun an den Bau ging, behandelten wir das Holz mit Lasur, um das Holz witterungsbeständig zu machen.


Nachdem wir das Material beschafft und vorbereitet
haben konnte es dann auch schon losgehen. 

Als erstes bauten wir einen Rahmen aus dem Kantholz und bezogen eine Dampfsperre darauf. Das Profilholz konnte, als der Rahmen noch am Boden lag, ganz einfach angeschraubt werden. So entstand die große Außenwand. Wir steckten die Wand in die vorbereiteten Hülsen. So konnten wir mit weiterem Kanthölzern die anderen Wände bauen und wieder mit der Folie beziehen. Als die Wände standen, bauten wir die Tür und das Fenster ein. 

Nun fehlt auch nur noch das Dach.
Jetzt fehlte nur noch das Dach. Auf die Querbalken haben wir Dachschalung gelegt und verschraubt. Mit den Schalbrettern haben wir einen schönen Abschluss hinbekommen. Es fehlte nur noch die Dachpappe, die erste Lage Schieferdachpappe wurde auf die Schalung genagelt. Für die zweite Lage wurden dann die Bahnen mit einem Brenner erhitzt. 
Fertig.

Und hier ist das Dach
noch ohne Dachpappe.

Vorschlaghammer und Axt im Einsatz

Nachdem im Sommer einen neuer Schuppen direkt neben der Gartenlaube gebaut wurde, war es nun an der Zeit den alten, bereits morschen Schuppen abzureißen. 
Nach Freiwilligen musste hier nicht lange gesucht werden.
Folgende Bilder sprechen für sich und sollten nicht ohne die Aufsicht (verantwortungsvoller) Erwachsener nachgeahmt werden ;-)

Bewaffnet mit Axt und Vorschlaghammer (Danke lieber Nachbar für das Leihen.) geht es ans Werk!

Einfach mal draufhauen. Sehr befreiend. Das anstrengendste an der Aktion war es eindeutig den Vorschlaghammer immer wieder hoch zu hieven.

Geschwächt von den gezielten Schlägen wird der Schuppen mit vereinten Kräften zum Sturz gebracht!


Wenn man ein Haus abgerissen hat, fühlt man sich unheimlich stark! Dieser Sieg geht an das Team GartenPiraten!



Da brennt der Schuppen nieder und neuer Platz entsteht für das nächste Gartenvorhaben!


Eine Stärkung nach getaner Arbeit. Das haben wir uns aber auch verdient. Wurst am Stock, über dem selbst gefertigtem Feuerholz!

Ein neues Beet muss her

Nach dem die Ernte in diesem Sommer schon ganz gut war, haben wir beschlossen, dass wir für das nächste Jahr etwas mehr Platz benötigen, um all das anpflanzen zu können, was unser Gourmet- und Gärtnerherz erfreut.

Ein passender Platz war schnell gefunden (auch wenn nicht mit Parzellenmitglied Nr. 3 abgesprochen). Nach kurzer Abstimmung unter den zwei anwesenden Parzellenbetreibern entschieden wir uns das Niedrigbeet direkt neben unser Hochbeet zu setzen.

Ausgewählte Gartenfläche
Bewaffnet mit zwei Sparten machten wir uns, nach einem hauptsächlich im Sitzen verbrachten Bürotag, voller Elan an die Arbeit.
Die ersten zwei, drei Spartenstiche waren getan, da fragten wir uns, wie hebt man so ein Beet eigentlich aus?! Die Familie musste zu Rate gezogen werden.

Man misst ein Stück ab und beginnt die Grasnarbe abzutragen. Dann gräbt man ca. 1 1/2 Spartenstiche tief und legt die Grasnarben verkehrt herum hinein...

Die ersten Schritte zum Beet.
Es gibt wohl mehrere Meinungen, wie man bei so etwas vorgeht. Es soll wohl auch kein Problem sein, einfach die Grasnarbe mit aufzuwühlen.

Wir haben uns natürlich an den Vorschlag des Vaters gehalten!







Zwei Mädchen, eine Rasenfläche und sechzig Minuten.





Nach einer Stunde schweißtreibender Arbeit machten uns sowohl die Kräfte als auch der Sonnenuntergang einen Strich durch die Rechnung. Aber wir hatten einiges geschafft. Das Beet ist ausgehoben und kann nun umgegraben werden.

Hoffentlich bleiben uns die lauen Temperaturen, das schöne Herbstwetter und die gute Laune des übergangenen Parzellenbetreibers erhalten ;-)


weiter gehts mit Sparten und Schaufel



Heute haben wir im Regen uns wieder an die Schaufeln gemacht und das neue Beet ausgehoben. Um einen guten Grund zu bekommen, haben wir die Grasnarbe nach unten geschaufelt und die restliche Erde darauf angehäuft.


So sieht das Beet nun mit Weg aus. 

Durchnässt, schmutzig und glücklich. 


Um die Bodenqualität weiter zu verbessern säten wir Lupinensamen. Damit wir später gut an alle Planzen heran kommen, haben wir ein paar Platten in die Mitte des Beetes gelegt.

Zum Ende hin waren wir ganz schön durchnässt und ziemlich schmutzig, der Spaß ist uns aber geblieben. Wir freuen uns schon das erste Gemüse zu sähen und die Früchte unser harten Arbeit zu ernten. Bis dann.